Sensibilisierung

Der Verein ZEBRA verfolgt, neben seiner Beratungs- und Dokumentationsarbeit, auch einen sozialpolitischen Auftrag, der in verschiedenen Bildungsangeboten Ausdruck findet.

Antisemitische, rassistische und andere rechtsmotivierte Angriffe und Vorfälle sind ein alltägliches Phänomen und gesamtgesellschaftliches Problem. Mitnichten werden sie jedoch immer als solche wahrgenommen oder gar erkannt.

Vor diesem Hintergrund ist ein weiteres zentrales Moment des Vereins ZEBRA, Menschen für diese mehrdimensionalen Phänomenbereiche zu sensibilisieren und dessen potenzielle Folgen für Betroffenen aufzuzeigen; verbunden mit dem Ziel Solidarisierungsprozesse und gesellschaftspolitische Gegenwehr zu initiieren. 

Zu unseren Angeboten zählen  WORKSHOPS und VORTRÄGE und zwei WANDERAUSSTELLUNGEN. Über die Plattform ActionBound bieten wir zudem historisch politische STADTRUNDGÄNGE an. 

Unser Angebot richtet sich u.a. an zivilgesellschaftliche Initiativen, schulische und wissenschaftliche Einrichtungen und Institutionen, Akteure im sozialen, pädagogischen, sozialarbeiterischen Bereich, religiöse Gemeinden, Fortbildungseinrichtungen, politische Parteien, Polizei und Justiz u.v.m. 

Workshops und Vorträge

Wir bieten Workshops und Vorträge zu verschiedenen Themenschwerpunkten im Bereich Betroffenenperspektiven, Ausmaß und Struktur rechter Angriffe und antisemitischer Vorfälle in Schleswig-Holstein sowie Spezifika rechter Ideologiefragmente an.

Die Workshops und Vorträge können sowohl in Präsenz als auch online stattfinden. Gerne passen wir unsere Angebote auf Ihre Rahmenbedingungen und die jeweilige Zielgruppe an.

Unsere Angebote richten sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen in der Sozialen Arbeit, Schüler*innen und Studierende, politisch Engagierte, zivilgesellschaftliche Akteure, Amts- und Mandatsträger*innen sowie Strafverfolgungsbehörden und Justiz.

Bei Fragen zu unserem Angebot oder um eine gemeinsame Veranstaltung zu planen, kontaktieren Sie uns gerne.

  • Ausmaß und Struktur rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe in SH
  • NSU-Komplex: Rassismus als Terror, Struktur und Einstellung
  • Umgang mit Bedrohungen im Netz
  • Rassistische, antisemitische und rechte Angriffe erkennen – Betroffene unterstützen
  • Darstellung aktueller Strukturen antisemitischer Vorfälle in Schleswig-Holstein
  • Einführung in den Begriff Antisemitismus und Vertiefung einzelner Erscheinungsformen
  • „Von außen kann man nicht sehen, was im Inneren von vielen von uns vor sich geht.“ Auswirkungen antisemitischer Vorfälle aus Betroffenenperspektive

Wanderausstellung

„Die Angst verfolgt uns bis heute“ –
Rechte Angriffe in Schleswig-Holstein

„Ein tägliches Problem“

  1. Interessenbekundung und Terminabsprache:
    Nehmen Sie bitte telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf. Teilen Sie uns bitte mit, wann und wo Sie die Ausstellung zeigen wollen. Wir sprechen die möglichen Termine mit Ihnen ab.
  2. Verbindliche Reservierung:
    Senden Sie uns anschließend eine Bestätigungs-E-Mail für die verbindliche Reservierung der Ausstellung zu dem angegebenen Termin mit Name, Adresse und Telefonnummer der Ansprechperson. Mit der Bestätigung unsererseits ist die Ausstellung verbindlich für den angegebenen Termin gebucht.
  1. Übergabe der Ausstellung/Versand:
    In der Folge besprechen wir mit den Leihnehmenden, wie die Ausstellung an den Ausstellungsort kommt. Bei der Übergabe der Ausstellung ist ein Übergabeprotokoll notwendig, mit dem die Vollständigkeit und der Zustand der Ausstellung protokolliert wird.
  1. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit: 
    Für die Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit sind Leihnehmende zuständig. Beachten Sie dazu §3 unser Nutzungsbedingungen. Gerne stellen wir  Ihnen bei Abholung zusätzliches Material wie Flyer zu den Angeboten unseres Trägers ZEBRA e.V. zur Verfügung.
  • Die Ausstellung kann kostenfrei ausgeliehen werden. Ausleihende müssen lediglich für die Transportkosten – Porto oder Abholung – aufkommen.
  • Die Ausstellung ist schonend und pfleglich zu behandeln. Die Leihnehmenden haften nicht für Schäden, die sie nicht zu verantworten haben. Entstandene Schäden sind umgehend den Leihenden zu melden.
  • Leihnehmende sind eigenständig für den organisatorischen Rahmen verantwortlich. Dazu gehören die Ausstellungsräume, sowie die Bewerbung der Ausstellung.
  • Ausführliche Informationen zum Umgang mit der Leihgabe finden Sie hier (Link zu „Nutzungsbedingungen“). 

historisch politische Stadtrundgänge

Seit der Wiedervereinigung wurden in Deutschland mindestens 187 Menschen durch rechte, rassistische und antisemitische Gewalt getötet.

Auch in Schleswig-Holstein kam es immer wieder zu solchen Taten. Bei Brandanschlägen auf die Wohnhäuser türkischer Migrant_innen in Mölln (1992) und beim Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in der Lübecker Hafenstraße (1996) starben insgesamt 13 Menschen an den Folgen von rassistischer Gewalt. In Flensburg, Schleswig und Bad Segeberg wurden mindestens vier Menschen aus rechtem Hass gegen Obdachlose getötet.

Für die Stadtrundgänge durch Lübeck, Flensburg und Mölln benötigt ihr die App Actionbound, die ihr euch kostenlos herunterladen könnt. Actionbound ist verfügbar für Android und iOS.

In unseren historisch-politischen Stadtrundgängen nehmen wir dich mit auf eine kleine Reise zu den Lebensgeschichten der Betroffenen, den Hintergründen der Tat und der Etablierung einer Erinnerungskultur an Opfer von rechter Gewalt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfahrungen der Betroffenen und ihrer Hinterbliebenen.

Flensburg

Lübeck

Mölln